two hundred by two hundred
day 200: 天祝藏族自治县 (Tibetan self-governed township of Tianzhu) – = 0km
When I had come back from dinner late last night, and started going through the 300+ photographs I had taken in the mountains (most of them with yaks on them), I realized that there was no way that I would continue walking and post a journal today.
So I stayed.
Sometime in the afternoon I went out into the world of the living:
Although this particular scene should have rather been called the world of the drinking – at 15:22 in the afternoon.
Of course I didn’t join in on the fun, instead I went looking for some noodles for a late lunch:
Then I visited 华藏寺 (huazang temple), a Lama place of worship in the center of 天祝 (tianzhu) that had been reconstructed numerous times during the last century:
It was nice to look at anyways:
See the monk circling around the main temple hall?
He is doing this every day:
I sat there watching, and the place was really quiet and I could hear the monk’s steps and his mumbling prayers when he went past:
Guess how many circles he completed today?
You’re right: two hundred.
…
Soundtrack: Edge Of Sanity – “Twilight”
—total: 2452,2km
Print This Post



















May 27th, 2008 at 00:41
why would those monks circle the main temple hall 200 times a day?
Would u give us an explaination:) thanks.
May 27th, 2008 at 02:10
Nun, auch die Franziskaner kennen die Laufmeditation, die Gebetsrollen werden beim Vorübergehen gestreift, der eine ist Mönch und tut dies, der andere ist etwas anderes (Wanderer wie du, Christoph) und tut jenes. Sinn erschließt sich immer nur dem, der es tut, oft nicht einmal das.
May 27th, 2008 at 05:13
~=10*4*200=8000m=8km…
you should stay and follow him…i am sure you can walk 32000/4/10=800 rounds
May 27th, 2008 at 05:50
Haha, Leike, spirituell.
May 27th, 2008 at 06:46
Nun aber mal Chaka,… wir wollen die 3000 sehen! Nicht dass Du hier auch noch anfängst, im Kreis zu laufen, vor lauter Irritation. Das Ziel liegt im Westen!
May 27th, 2008 at 07:05
p.s. aber würd mich schonmal interessieren, wie er das gezählt hat beim Beten mit den 200 Runden. Ist ja davon auszugehen, dass er das auch im Sinne hatte bei dieser Runden Zahl. Muss man ja ganz kirre im Kopf von werden -"äh, waren es jetzt 176 oder 177 Runden…?"
May 27th, 2008 at 07:39
Die Mönche – ok, machen ihr Ding. Sie werden wissen was gut ist.
Mich interessiert was ganz anderes. Hat der Nudelkoch Ärmelschoner? Bestandteil der Berufskleidung oder Improvisation?
Bin schon auf die Neuigkeiten von heute gespannt. Es wird nie langweilig!
May 27th, 2008 at 08:58
Die Trinker haben es einfacher, die können nach Verrichtung einfach die Flaschen zählen. Wieviel die wohl am Tag schaffen? Zu zweit definitv keine 200 am Tag, schon gar nicht bei der Flaschengröße und auch unabhängig ob mit oder ohne Alkohol.
May 27th, 2008 at 09:34
Hehe, ja – das stimmt. Ist aber auchmal ordentlich dekadent sich da mitten auf dem Platz so mit nem Träger hinzufleetzen. Fast so gut wie mit ner Kiste Pils im Park im Schatten eines Baumes. – Dann gibts da ja auch noch den Kronkorkentrick – die man einfach in der Tasche sammelt. Vielleicht nimmt man sich als Mönch einfach 200 Steinchen mit und schmeißt nach jeder Runde einen weg, dann ist man mit leeren Taschen quasi ferig.
May 27th, 2008 at 09:34
fertig
May 27th, 2008 at 10:04
Achille: Well, I think this has to do with rituals involving meditation and prayer.
Hermann: "oft nicht einmal das" – genau.
ataraxia: Wow, can't even follow your mathematics, dude…
Lilu: Aber völlig.
Florian: Am Ende bist du nah dran. Der Mönch braucht keine Hilfsmittel, der kann das so. Die Laien, die auch öfter mal den Schrein umkreisen, legen Steinchen an der Pforte ab, für jede Umkreisung ein Steinchen. Habe ich auch photographiert, leider aber nicht in den Blog gepackt.
Gisela: Viele Leute hier tragen Ärmelschoner bei der Arbeit, zum Beispiel auch die Fruchtverkäuferinnen oder die Bäuerinnen. Ist wohl einfach praktisch.
Barry: Ich finde, die beiden haben sich mit dem Träger da auf dem Tisch schonmal ein ehrgeiziges Ziel gesetzt.
May 27th, 2008 at 15:43
Einfach immer Sssupper-Fottos! Zum Beispiel "Word of the drinking": So ein gelber Tisch! Wird für ein normales GEO-Foto wahrscheinlich extra angestrichen & samt der Trinker passend drapiert. Einfach gelungen!
May 28th, 2008 at 09:06
Kommt natürlich auf die Zeit an, die sie sich gesetzt haben. Aber im Prinzip hast Du recht und ich denke, die machen Schluss wenn dat Ding alle ist.
Dann sind die dafür voll!
May 28th, 2008 at 16:21
Moin Crischie:
"world of the drinking" – einfach ein umwerfendes Foto, strahlt eine unheimlich große Wucht aus (Himmel, Gebäudekomplex) und gleichzeitig eine zeitanhaltende Gelassenheit durch die beiden relaxten Kerle am Tisch!!! – einfach atemberaubend!!
May 28th, 2008 at 22:28
Martin T.: Der Unterschied – bei mir ist es Glück, bei denen von GEO, NG, etc. ist es Können.
Barry: Ich trink ja keinen Alkohol, aber eins fällt mir trotzdem auf – warum lassen die das ganze Zeug in der Sonne stehen, wenn sie es sich auch schön eins nach dem andern gekühlt servieren lassen könnten?
andy: Hehe, euch allen gefällt nur das Bier!!
May 29th, 2008 at 17:19
…hmmm, schmatz, lecker, Bier…!
(ich find es immer so schön, wenn Du Dein Licht so unter den Scheffel stellst: GlückKönnen! Ich weiß genau, was Du drauf hast, wie Du die Komposition eines Bildes beurteilen kannst, was Du ein Gespür für das Feeling eines Bildes hast!)