some words

day 118: 西安 (Xi’an) = 0km

When I woke up this morning and felt my foot, I decided it was necessary to stay in for another day.

Once I went out and tried to get some more effective medicine:

(The sound got lost on this one as a result of the speed increase.)

Well, what else can I tell you about a day like this?

I am tired, and I worry. Not about the foot, that’s really just a minor hassle. I’ll be on my way by tomorrow if it doesn’t get any worse.

The thing I worry about is time. Time bound to Chinese visa and German passports. Time needed to walk through places that lay somewhere ahead of me. Time wasted in hotel rooms with hours and hours of TV. Stretches of time my loved ones can spend without me, and stretches of time I can spend without them.

So I sit here, and I worry.

The last few days have been fun though - with all the positive feedback I’ve been getting. I mean, who am I kidding, I’m doing this entirely for myself, right? But then of course it’s really nice to hear grown up people tell me they enjoy looking at what I’m doing. And I love reading the little notes my friends and family leave me, they’d be like: “Chris, your beard is so yellow!” - and that just puts a smile on that beard.

As long as this happiness outweighs the worrying part, then everything is okay.

Weariness adds to the worry though: you’d think that staying in a nice hotel in a town like this would be a good way to rest up. But in reality, I just get more and more involved in things, more and more busy, and more and more tired as a result:

Right now, nobody here knows that I haven’t left yet.

I have potato chips, some cookies and a tasty vitamin drink.

The room service is just a dial away.

And nothing will go wrong.

Soundtrack: Integrity - “Eighteen”

—total: 1565,8km

16 Responses to “some words”

Pages: [2] 1 » Show All

  1. 16
    Christoph Says:

    (everyone): Thanks for your encouragement. Thank you.

  2. 15
    jule Says:

    hallo!
    ich hoffe du hast deinen weg fortsetzen können und konntest damit auch deine sorgen vergessen.
    auch wenn man nicht weit weg von zu hause unterwegs ist hat man schlechte zeiten in denen man sich sorgen macht und traurig ist, dann wünscht man sich man wäre irgendwo weit weg, z.b. unterwegs in china… ;)
    egal wo man ist und was man macht, in solchen phasen will man immer woanders sein als da wo man ist. aber das wichtigste: egal wo man ist, die schlechten phasen gehen auch immer wieder vorbei!!
    wünsche dir einen sonnigen tag, gutes wetter ist immer gut um mut zu machen….
    liebe grüße aus dem süden deutschlands, jule

  3. 14
    Becci Says:

    ach großer, mach dir nich so einen kopf, du wirst sehen, es geht bald weiter. und wir hier laufen ja nich weg :-) andy hats schon sehr treffend ausgedrückt. muss erstmal schnell oma zum bahnhof fahren. denken an dich! ;-*

  4. 13
    Maggie Says:

    Hi, I know you through DW Welle. I also tell my friends to check your blog out. :) I bet many people including me admire your courage. I am of your same age, I also hope one day I can do anything entirely for myself as you are doing now. Take care and good luck with everything.

    By the way most of the comments are written in German. I wish they were in English. haha…

  5. 12
    andy gerber Says:

    “The thing I worry about is time”
    Zeit, ja Zeit!
    ist ein sonderbar Ding! (H.v. Hofmannsthal)
    Jede Sekunde tickt! tickt und tickt! unserem Ende ein Stück näher! Ich kann sie nicht aufhalten-linear!-und wenn ich diese tickende Sekunde nicht nutze, habe ich ein Stück meines Lebens nutzlos verschwendet! Und wenn ich die nächste Sekundenicht nutze, tickt mein Leben nutzlos dem Tod entgegen! Ich brauche mehr Zeit! Ich will so viel tun! Das Ticken klingt immer lauter, schneller, dröhnend wie eine Zeitbombe! Und meine Hände sind gefesselt, sie zu entschärfen! Ich möchte die Ewigkeit!

    Sind das die Gedanken, die Dich gerade quälen?
    Das ist doch normal! Egal wo Du bist- Du wirst diese Gedankengänge überall auf der Welt haben! Selbst, wenn Du nur einen halben Meter neben Deinem eigenen Kind beim Spielen sitzt; selbst, wenn Du in den Armen Deiner Liebsten liegst! Wer diese Gedanken hat, hat einfach viel, was er liebt und fürchtet zu verlieren UND DAS IST AUCH GUT SO! Aber man kann nicht NUR sinnvoll leben- Chips + TV ab und zu ist schon ok ;o) Und nun spüre, das DU DAS BIST der da läuft, der da sitzt, der da ab und zu Chips ißt beim TV und der da über die halbe Welt läuft! Also GENIEßE BEWUßT, egal WAS Du tust! (Und Du tust gerade so etwas wunderbares!) Das Ticken hört nie auf und kein einziges Ticken kommt je noch mal wieder- doch deshalb ist es Einzig! ,wie jeder einzige Chip, den Du beim TV verdrückst, wie jeder einzige Film, den Du beim Chipse-Verdrücken Dir ansiehst, wie jeder einzige Schritt der Dich nach Bad Nenndorf bringt, wie jeder einzige Kuß der Dir gegeben wird im Leben, wie jedes einzige Blinken des Doppelpunktes zwischen Std:Min Deines Digitalweckers…
    (glaub’mir, ich weiß genau wovon Du sprichst about time! ,ich kenne diese Furcht, sie zu verschwenden[genießen-bereuen], nur zu gut…)
    Liebe Grüße aus dem 0°-Stuttgart von
    andy

  6. 11
    andy gerber Says:

    …alles, was ich Dir sagen will, haben meine 3 Vorredner auf herrlich wunderbar unterschiedliche Weise schon gesagt (John, Rubi, Martin einfach klasse!)- ich kann Dich verstehen:
    -ein Riesenrucksack, dieses Vorhaben
    -pausenlos unterwegs = ständig nicht zum Nachdenken kommen
    -Zwangspause-> nicht nur den 25kg-Rucksack abgesattelt, auch den
    emotionalen->
    -JETZT setzt das Nachdenken ein, man merkt zum ersten mal eine Müdigkeit
    …’WARUM bin ich hier?!…WARUM nicht bei Dir, bei Euch?!…, ich vermisse
    Euch so!!!…, was hat das überhaupt für einen Sinn hier???…, ich will
    nach Hause!!!’…

    Laß Dich davon nicht täuschen!
    Natürlich vermißt Du Deine Liebsten! Schlimm wäre, würdest Du sie NICHT vermissen!
    Genau das ist es aber doch, was Du finden willst und wirst auf Deinem Weg!
    Dich!
    Abgesehen von wunderbaren Begegnungen sind es doch die Erfahrungen, die Du auf Deiner Reise über Dich selber machst! Das Glück und der Schmerz den Du erfährst sind das, was Dich ausmachen- beiden kannst Du nie aus dem Weg gehen- egal, wohin Du ihn auch wählst.
    Liebe und Verlust sind DIE einzigen zwei Punkte, um die sich unser aller Leben immer und immer dreht!
    Beide sind Gefühle- also fühle sie!, lass Dich reinfallen in sie und geh’gestärkt dadurch weiter!

    Wir alle hier irgendwo zu Hause auf der Welt halten ganz fest zu Dir!
    …aber denk an zwei Dinge:
    Bist Du nicht weg, kannst Du nicht vermissen und Rubi hat verdammt nochmal ‘ne Sehnenscheidenentzündung!
    Move on!!!!

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