P-BN-04
“Zehn Uhr abends, der Hund zwischen den Halmen schlummernd, mein Kamerad sich über den Verlust seiner Lektüre beklagend, versuche ich, über die geringe Entfernungsausbeute dieses Tages hinwegzusehen und in Anekdoten zu flüchten: Von der Sonne verfolgt, im Bach Waschungen vornehmend, vom Geschmeiß zerstochen und zerkaut, waren heute selbst die Schattenplätze zu warm und der Hund zu schwächlich.
Ein halbes Stangenweißbrot, zwei Erfrischungsgetränke und ein Eisblock in einer Flasche waren heute die milden Gaben an uns Reisende, von einer kalten Dusche mit dem Gartenschlauch bei einem uralten Ehepaar einmal abgesehen.
Der Hund scheint’s zufrieden und schnarcht fröhlich vor sich hin, jedoch mir und meinem Kameraden nagt der Hunger am Gemüt. Durch die Halme blitzt die Stadt, und wir mutmaßen, wieviel köstliche Dinge dort drunten verborgen sein mögen.
Die Poesie schweigt an diesem Sonntag, es ist der Hunger der spricht; Ravioli aus der Dose wären jetzt ein königliches Mahl.
Knarf: „Man weiß die Dinge erst zu schätzen wenn man sie nicht mehr hat. Es geht ja alles um den Hintern, ne…“”
Recap: We are starving tonight. Nowhere to buy anything on the way. There have been some people giving us small gifts of food and drink, but we are still hungry, and the weather is too hot, and we are all very very tired, including the poor dog.
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April 22nd, 2008 at 18:41
Hunger macht doch meist kreativ!
April 23rd, 2008 at 09:26
Och…